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Seit 1987 steht Thöne & Partner für Kompetenz, Erfahrung und Verlässlichkeit in der Veranstaltungsbranche. Unser Unternehmen ist erfolgreich in den Bereichen Veranstaltungsproduktion, Vertrieb und Installation tätig und begleitet Projekte von der ersten Idee bis zur fertigen Umsetzung.

Dabei verbinden wir technisches Know-how mit kreativer Planung: Eine starke Planungsabteilung entwickelt individuelle Lösungen mit hohem gestalterischem Anspruch – vom Design bis zur Dramaturgie, von der Konzeption bis zur Fertigstellung.

 

Ob Eventproduktion, technische Ausstattung, Installation oder komplexe Sonderlösung: Thöne & Partner ist ein kompetenter und zuverlässiger Partner an Ihrer Seite. Mit langjähriger Erfahrung, einem hohen Qualitätsanspruch und einem klaren Blick für die Anforderungen moderner Veranstaltungen schaffen wir technische Lösungen, die überzeugen



Management: Michael Thöne & Damian Mostert

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 IHK bergische WIRTSCHAFT 09I2017

Wer im Bergischen Städtedreieck eine Berufsausbildung und eine Weiterbildung abschließt, dem eröffnen sich viele interessante berufliche Wege.
Lucas Gripshöfer ist alles andere als ein Angsthase. Ein Draufgänger ist er aber ebenso wenig. Vielmehr macht der junge 1,95-Meter-Mann – Kapuzenpulli, Schlabberjeans, Unterlippenpiercing – einen äußerst besonnenen Eindruck. Diese Charaktereigenschaft ist für seine berufliche Tätigkeit optimal. Er ist „Rigger“. Damit sind in der Veranstaltungsbranche Spezialisten gemeint, die in teils extremer Höhe die sogenannten Traversen befestigen und später wieder abmontieren. An diesen hängen dann beispielsweise Lautsprecherboxen und Scheinwerfer. „In etwa 50 Metern Höhe war ich beruflich schon unterwegs“, erzählt Lucas Gripshöfer. Beim international bekannten Festival für elektronische Musik „Tomorrowland“ in Belgien sei eine sehr hohe Hauptbühne zum Einsatz gekommen. Und mit deren Aufbau war der Arbeitgeber des 25-Jährigen beauftragt gewesen, die Wuppertaler Firma Thöne & Partner.

Spezialisierung in der Höhe gleich Spezialisierung in der Nische
Hier, im Stadtteil Arrenberg, hat der Iserlohner auch seine Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik absolviert. Später folgte dann der Weiterbildungslehrgang zum Rigger. Genauer gesagt: zum FISAT-Kletterer. Die Abkürzung steht für den Fach- und Interessenverband für seilunterstützte Arbeitstechniken. Höhenkletterer mit diesem Siegel sind beispielsweise auch an Windkraftanlagen und Industrieschornsteinen unterwegs. Man merkt: Lucas Gripshöfer hat eine eher exotische Ausbildung hinter sich. Er sei vermutlich der einzige Veranstaltungstechniker aus seinem Abiturjahrgang in Iserlohn, sagt er. „Und bestimmt der erste und einzige Rigger von meinem Gymnasium.“ Damit ist er ein hervorragendes Beispiel für die Vielfalt an Ausbildungsmöglichkeiten in Deutschland.

Als Michael Thöne den Betrieb 1987 gründete, passte sein gesamtes Equipment noch in einen VW-Bus. Heute braucht es 2.200 Quadratmeter am Unternehmenssitz plus ein 800 Quadratmeter großes Traversenlager im Kreis Mettmann. Thöne & Partner hat schon mit und für die ganz Großen im Showgeschäft gearbeitet. Im Büro hängt ein Autogramm mit persönlicher Widmung von Liza Minelli. „Sie war vor 20 Jahren in der Essener Grugahalle – das war ein Highlight“, erinnert sich Thöne. Ob Nena oder Peter Maffay – das Wuppertaler Unternehmen wird international für den richtigen Auftritt gebucht. Sogar im Abspann von Wim Wenders‘ Tanzfilm „Pina“ taucht der Firmenname auf.

 

Der Veranstaltungstechniker sei ein sehr komplexes Berufsbild. „Wer seine Gesellenprüfung bestanden hat, ist bereits schon Elektrotechniker.“ Bis zu zwölf Veranstaltungen pro Woche „fährt“ der Betrieb. Die Bandbreite reicht von der kleinen Firmenparty bis zur Stadionbühne. Derzeit beschäftigt vor allem die heiße Phase des Bundestagswahlkampfs das Team: Spitzenpolitiker wollen in der gesamten Republik auftreten. Und in einigen Wochen wartet schon wieder die gigantische Weihnachtsdeko im Centro Oberhausen. Von internationalen Einsätzen ganz zu schweigen. „Mindestens einmal im Jahr ist etwas Exotisches dabei“, freut sich Ex-Azubi und Mitarbeiter Lucas Gripshöfer. So sei er schon in Peking und Shanghai tätig gewesen. „Und in Deutschland kenne ich bereits fast jede Stadt.“

 

Wie ist er denn überhaupt zur Veranstaltungstechnik gekommen? „Ich war als Jugendlicher in der          Schülervertretung aktiv. Jeden Sommer haben wir ein Abschlusskonzert organisiert.“ Und da man bekanntlich als Schüler „notorisch klamm“ sei, habe er der beauftragten Fachfirma so gut es ging geholfen, um die Kosten niedrig zu halten. Der Rest ist Geschichte.